Gua Sha richtig anwenden: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Gesicht, Nacken und Schultern – mit den wichtigsten Tipps zu Öl, Druck und Stein.
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Gua Sha ist eine traditionelle ostasiatische Technik, bei der die Haut mit einem flachen Schaber sanft ausgestrichen wird. Als Gesichtsritual ist Gua Sha längst ein Beauty-Trend – aber auch an Nacken und Schultern ein wohltuendes Entspannungsritual. So wendet ihr Gua Sha richtig an.
Beim Gua Sha wird ein glatter Stein (oft aus Rosenquarz oder Jade) mit leichtem Druck über die geölte Haut gezogen. Im Gesicht dient es der Entspannung der Muskulatur und einem frischen Teint, an Nacken und Schultern dem Lösen von Spannungsgefühlen. Mehr Hintergrund findet ihr in unserem Glossar zu Gua Sha.
Verteilt großzügig Öl auf der gereinigten Haut, damit der Stein mühelos gleitet. Ohne Öl kein Gua Sha.
Zieht den Stein flach vom Schlüsselbein den Hals hinauf und anschließend entlang der Kieferlinie nach außen Richtung Ohr. Jede Bahn 3–5 Mal. Das ist der klassische Einstieg.
Streicht von der Nase über die Wangen nach außen zu den Schläfen und von der Mitte der Stirn nach außen. Immer nach außen und oben, mit leichtem Druck.
Für mehr Entspannung den Stein mit etwas festerem Druck über Nacken und Schultern ziehen. Hier darf der Druck kräftiger sein als im Gesicht. Zum Abschluss kurz nachspüren.
Immer auf geölter Haut, mit flachem Stein und sanftem Druck, in Bahnen von innen nach außen und von unten nach oben. Im Gesicht sehr leicht, an Nacken/Schultern etwas fester.
Als sanftes Pflege- und Entspannungsritual mehrmals pro Woche. Wichtiger als die Häufigkeit ist die korrekte, sanfte Anwendung.
Beliebt sind Rosenquarz und Jade mit glatter Kante. Entscheidend ist eine angenehme, glatte Form, die gut in der Hand liegt.
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