Shiatsu zuhause lernen: die ruhigen Grundtechniken der japanischen Druckpunkt-Massage – Schritt für Schritt für Einsteiger und Paare.
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Shiatsu ist eine japanische Form der Druckpunkt-Massage – der Name bedeutet wörtlich „Fingerdruck". Mit ruhigem, achtsamem Druck entlang des Körpers entsteht ein tiefes Gefühl von Entspannung. Die Grundtechniken eignen sich gut für Einsteiger, um sich als Paar zuhause gegenseitig etwas Gutes zu tun. So gelingt der Einstieg.
Shiatsu wird bekleidet und ohne Öl auf einer Matte am Boden ausgeführt. Statt zu streichen oder zu kneten, arbeitet man mit ruhigem, senkrechtem Druck – meist mit Daumen, Handflächen oder Ellbogen – entlang der Meridiane. Charakteristisch ist das achtsame, langsame Tempo. Hintergründe findet ihr in unserem Glossar zu Zen-Shiatsu.
Legt beide Handflächen flach auf den Rücken eures Partners und gebt ruhigen, gleichmäßigen Druck – einige Sekunden halten, dann lösen und versetzen. So entsteht der typische Shiatsu-Rhythmus. Etwa 3 Minuten.
Arbeitet mit den Daumen seitlich der Wirbelsäule von oben nach unten. Auf jedem Punkt kurz verweilen, dann zum nächsten. Nie direkt auf die Wirbel drücken. 5–7 Minuten.
Setzt den ruhigen Druck an Schultern, Armen und der Rückseite der Beine fort. Immer senkrecht in den Körper hinein, nie ruckartig.
Legt zum Abschluss die Hände noch einmal ruhig auf und lasst euren Partner nachspüren. Die Stille am Ende ist fester Bestandteil von Shiatsu.
Die ruhigen Grundtechniken mit Handflächen- und Daumendruck eignen sich gut für Einsteiger. Die professionelle Shiatsu-Praxis erfordert eine fundierte Ausbildung.
Shiatsu arbeitet mit gehaltenem Druck statt mit Streichen und Kneten, wird bekleidet und ohne Öl ausgeführt – und legt besonderen Wert auf Achtsamkeit und Tempo.
Nein. Der Druck darf intensiv sein, sollte sich aber immer angenehm anfühlen und wird an das Empfinden angepasst.
Wenn euch das achtsame Massieren liegt, vertieft ihr es im magoody Paarmassage-Kurs – oder startet mit unserer Anleitung zum Massieren lernen.