Ayurveda-Massage selber machen: Anleitung mit Öl (2026)
Lesezeit: 8 Minuten
Die ayurvedische Massage steht für warmes Öl, ruhige, fließende Bewegungen und ein tiefes Gefühl von Geborgenheit. Während die klassische Abhyanga oft als Selbstmassage praktiziert wird, ist die ayurvedische Massage zu zweit ein besonders verbindendes Ritual. So setzt ihr sie als Paar zuhause um.
Was die Ayurveda-Massage ausmacht
Kennzeichnend ist die großzügige Verwendung von warmem Öl und ein langsamer, gleichmäßiger Rhythmus, der den ganzen Körper einbezieht. Ziel ist Entspannung und Wohlbefinden. Mehr Hintergrund findet ihr in unseren Beiträgen zur Ayurveda-Massage und zur Abhyanga-Selbstmassage.
Vorbereitung
- Öl: Klassisch wird Sesamöl verwendet, gut verträglich sind auch Mandel- oder Kokosöl. Das Öl angenehm warm temperieren.
- Wärme: Warmer Raum und ein Handtuch als Unterlage – warmes Öl auf kalter Haut wirkt nicht.
- Zeit: Plant genug Ruhe ein; Ayurveda lebt von der Langsamkeit.
Ayurveda-Massage Schritt für Schritt
Schritt 1: Öl auftragen und einstimmen
Verteilt das warme Öl großzügig mit ruhigen Streichungen auf dem Rücken oder den Beinen. Dieser erste Kontakt ist langsam und großflächig – etwa 3 Minuten.
Schritt 2: Lange, fließende Streichungen
Arbeitet mit langen Bewegungen entlang der Gliedmaßen – an Armen und Beinen in Richtung Herz. Gleichmäßig und ohne Eile. 5–7 Minuten.
Schritt 3: Kreisende Bewegungen an Gelenken
An Schultern, Knien und Gelenken kreisende Bewegungen einsetzen, an den langen Knochen gerade Streichungen. Dieser Wechsel ist typisch für die ayurvedische Technik.
Schritt 4: Ausklingen und nachruhen
Beendet mit sanften, immer leichteren Streichungen und lasst euren Partner in eine Decke gehüllt nachruhen. Das Nachruhen gehört fest zum Ritual.
Tipps
- Lieber zu viel Öl als zu wenig – die Hände sollen mühelos gleiten.
- Warmes Öl macht den Unterschied: kurz im Wasserbad anwärmen.
- Bei empfindlicher Haut vorab einen Verträglichkeits-Test machen.
Häufige Fragen zur Ayurveda-Massage
Kann man eine Ayurveda-Massage selbst machen?
Ja – die entspannende Ölmassage mit langen Streichungen lässt sich gut zuhause umsetzen, als Selbstmassage (Abhyanga) oder zu zweit. Therapeutische ayurvedische Anwendungen gehören in fachkundige Hände.
Welches Öl nimmt man für die Ayurveda-Massage?
Traditionell Sesamöl; gut verträglich sind auch Mandel- oder Kokosöl. Immer angewärmt verwenden.
Wie oft kann man eine Ayurveda-Massage machen?
Als Wohlfühl-Ritual spricht nichts gegen regelmäßige Anwendung. Wichtiger als die Häufigkeit sind Ruhe und Wärme.
Als Paar massieren lernen
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