Ayurveda-Massage selber machen: warmes Öl, fließende Streichungen und der komplette Ablauf – als Selbstmassage oder zu zweit.
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Die ayurvedische Massage steht für warmes Öl, ruhige, fließende Bewegungen und ein tiefes Gefühl von Geborgenheit. Während die klassische Abhyanga oft als Selbstmassage praktiziert wird, ist die ayurvedische Massage zu zweit ein besonders verbindendes Ritual. So setzt ihr sie als Paar zuhause um.
Kennzeichnend ist die großzügige Verwendung von warmem Öl und ein langsamer, gleichmäßiger Rhythmus, der den ganzen Körper einbezieht. Ziel ist Entspannung und Wohlbefinden. Mehr Hintergrund findet ihr in unseren Beiträgen zur Ayurveda-Massage und zur Abhyanga-Selbstmassage.
Verteilt das warme Öl großzügig mit ruhigen Streichungen auf dem Rücken oder den Beinen. Dieser erste Kontakt ist langsam und großflächig – etwa 3 Minuten.
Arbeitet mit langen Bewegungen entlang der Gliedmaßen – an Armen und Beinen in Richtung Herz. Gleichmäßig und ohne Eile. 5–7 Minuten.
An Schultern, Knien und Gelenken kreisende Bewegungen einsetzen, an den langen Knochen gerade Streichungen. Dieser Wechsel ist typisch für die ayurvedische Technik.
Beendet mit sanften, immer leichteren Streichungen und lasst euren Partner in eine Decke gehüllt nachruhen. Das Nachruhen gehört fest zum Ritual.
Ja – die entspannende Ölmassage mit langen Streichungen lässt sich gut zuhause umsetzen, als Selbstmassage (Abhyanga) oder zu zweit. Therapeutische ayurvedische Anwendungen gehören in fachkundige Hände.
Traditionell Sesamöl; gut verträglich sind auch Mandel- oder Kokosöl. Immer angewärmt verwenden.
Als Wohlfühl-Ritual spricht nichts gegen regelmäßige Anwendung. Wichtiger als die Häufigkeit sind Ruhe und Wärme.
Das warme Ölritual ist ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Paarmassage. Im magoody Paarmassage-Kurs lernt ihr die wichtigsten Techniken Schritt für Schritt – oder beginnt mit unserer Anleitung zum Massieren lernen.