„Zwischen den Schulterblättern sitzt bei vielen die Anspannung eines ganzen Bürotages. Ruhige, flächige Berührung tut dort oft gut – sanft beginnen ist mein wichtigster Rat.“
Verspannte Schulterblätter – der unterschätzte Schmerzpunkt.
Drück- und Ziehschmerzen zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule sind klassisch für Büroarbeit. Die Rhomboiden – die Muskeln zwischen den Schulterblättern – sind schwer zu erreichen und reagieren gut auf gezielte Massage. Kaum eine Region profitiert so sehr von einem Partner. Dieser unterschätzte Schmerzpunkt verdient mehr Aufmerksamkeit, als er meist bekommt.
Kurz erklärt: Massage bei verspannten Schulterblättern: Die Muskeln zwischen und unter den Schulterblättern lassen sich mit Daumendruck und Ausstreichen gezielt lockern – ideal nach langen Tagen am Schreibtisch.
Der Bereich zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule – von den Rhomboiden und dem mittleren Trapezius gehalten – ist bei Büroarbeit und Vorhaltearbeit extrem belastet. Viele Menschen kennen dieses typische Drücken oder Ziehen in der Mitte des Rückens.
Eine Partnermassage, die gezielt diese Region anspricht, ist fast unmöglich selbst durchzuführen – deshalb ist sie besonders wertvoll für Paare.
Rhomboiden minor und major verbinden das Schulterblatt mit der Wirbelsäule – sie ziehen das Schulterblatt zur Mitte. Bei Vorhaltearbeit (Tippen, Scrollen) sind sie dauerhaft gedehnt und verhärten sich. Massage hier braucht Winkel: der Daumen muss unter das Schulterblatt kommen.
Arm des Empfängers liegt über dem Rücken (Hand auf dem unteren Rücken). Das Schulterblatt hebt sich ab. Jetzt kann der Daumen des Masseurs unter den Schulterblattrand arbeiten – sanft, in kleinen Kreisen. Das ist die effektivste Technik für Rhomboid-Verspannungen.
Der Serratus anterior (seitlich am Brustkorb, hält das Schulterblatt an der Rippe) ist oft mitbeteiligt und schmerzt an der Seite. Sanfte Längsstriche entlang des Rippenkäfigs entlasten diese Region.
Schulterblätter bewusst nach hinten unten ziehen und einige Sekunden halten, mehrmals täglich wiederholt, trainiert die Muskulatur, die durch Vorhaltearbeit geschwächt wird. In Kombination mit regelmäßiger Massage lässt sich die Grundspannung in dieser Region spürbar reduzieren.
Die Rhomboiden sind bei Vorhaltearbeit dauerhaft gedehnt und verhärten sich. Schmerz zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule ist klassisch für Büroarbeit.
Daumen-Kreise beiderseits der Wirbelsäule auf Schulterblatt-Höhe. Für tiefere Arbeit: Arm über dem Rücken platzieren, dann unter das Schulterblatt arbeiten.
Kaum – die Region ist zu schwer zu erreichen. Eine Partnermassage ist hier besonders wertvoll.
Weil die Rhomboiden bei Vorhaltearbeit dauerhaft gedehnt und gleichzeitig angespannt sind – eine ungünstige Kombination, die zu besonders hartnäckigen Verhärtungen führt.
Weil die Verhärtungen dort besonders tief und lange unbehandelt bleiben – die Region ist selbst schwer erreichbar, also wird sie seltener gelockert als Nacken oder Rücken. Bei der ersten Massage kann Druck deshalb intensiver wirken als erwartet. Mit wiederholter, regelmäßiger Behandlung nimmt diese Empfindlichkeit meist spürbar ab.
Es gibt wenige Körperstellen, an denen Partnermassage so unersetzlich ist wie am Schulterblatt. Selbst zu massieren ist hier kaum möglich – was den Partner, der es kann, besonders wertvoll macht.
Der magoody Paarmassage-Kurs zeigt die vollständige Rückenmassage inklusive Schulterblatt-Techniken – von einem Physiotherapeuten erklärt, für Anfänger gemacht. Das Wissen, das jeden Abend nützlich ist, auch dort, wo man sich selbst nicht helfen kann.