„Lomi Lomi mit ihren fließenden, langen Bewegungen hat mich von Anfang an fasziniert. Es geht weniger um Druck als um einen ruhigen, durchgehenden Rhythmus – fast wie Wellen.“
Lomi Lomi – Massage wie Meereswellen.
Lomi Lomi ist die hawaiianische Tempelmassage: fließende Unterarm-Bewegungen in Wellenform, die den ganzen Körper umhüllen. Eine der sinnlichsten und entspannendsten Massageformen weltweit.
Kurz erklärt: Lomi-Lomi-Massage lernen heißt, eine hawaiianische Technik mit fließenden Unterarm-Bewegungen zu entdecken – langsam, rhythmisch und mit viel warmem Öl.
Lomi Lomi stammt aus Hawaii und war ursprünglich eine spirituelle Tempelpraktik. Heute ist sie eine der beliebtesten Wellnessmassagen weltweit – bekannt für ihre fließenden, wellenartigen Unterarmbewegungen, die den gesamten Körper in langen, zusammenhängenden Strichen bearbeiten.
Die Grundbewegung ist einfacher zu erlernen als man denkt: lange, fließende Unterarm-Effleurage, die den ganzen Rücken in einem Zug abdeckt. Diese Technik allein verändert, wie eine Massage sich anfühlt.
Der Unterarm (vom Ellenbogen bis zum Handgelenk) wird als Massagewerkzeug eingesetzt, nicht die Handfläche. Mit dem Unterarm lassen sich längere, fließendere Bewegungen ausführen, die mehrere Körperzonen gleichzeitig abdecken. Die Bewegung ist wellenartig, rhythmisch, nie abrupt.
Am Rücken beginnen: Unterarm flach anlegen, mit gleichmäßigem Druck von der Lende bis zur Schulter gleiten. Dann die andere Seite. Die Armbewegung wechselt fließend – wie Meereswellen, die sich abwechseln. Öl großzügig auftragen, damit der Unterarm gleitet.
Lomi Lomi trennt den Körper nicht in Zonen. Statt Nacken, dann Rücken, dann Beine wird alles fließend verbunden – der Körper wird als Ganzes behandelt. Das erzeugt ein tiefes Gefühl von Geborgenheit und Loslassen, das andere Stile seltener erreichen.
Wer bereits Schwedische Massage kennt, erkennt in Lomi Lomi vertraute Elemente – nur anders kombiniert. Statt einzelner Effleurage-Striche mit der Handfläche wird der ganze Unterarm eingesetzt, statt klar abgegrenzter Zonen fließt eine Bewegung nahtlos in die nächste über, ohne dass die Hände den Körper verlassen. Wer beide Stile beherrscht, kann je nach Stimmung des Abends zwischen strukturierter Zonenarbeit und meditativem Dahingleiten wechseln – für unterschiedliche Anlässe braucht es unterschiedliche Bewegungsqualität.
Die Grundtechnik – fließende Unterarm-Effleurage am Rücken – ist gut lernbar. Die volle spirituelle Lomi Lomi braucht eine spezielle Ausbildung, aber die Bewegungsqualität kann jeder entwickeln.
Reichhaltige Trägeröle: Macadamiaöl oder Kokosnussöl (wärmt angenehm), Jojobaöl. Großzügig auftragen – Lomi Lomi braucht mehr Öl als klassische Massage für die langen Gleitbewegungen.
Professionell: 90 Minuten für den ganzen Körper. Zuhause: 30–45 Minuten für Rücken und Beine als kompaktes Erlebnis.
Ja, sehr gut sogar. Viele beginnen mit klassischer Effleurage zum Aufwärmen der Muskulatur und wechseln dann zu langen Lomi-Lomi-Unterarmzügen für den entspannenden Hauptteil der Massage. Die Kombination verbindet die Struktur der Schwedischen Massage mit dem fließenden, ununterbrochenen Charakter der hawaiianischen Tempelmassage – ein guter Weg für Einsteiger, sich langsam an den Stil heranzutasten.
Lomi Lomi ist keine komplizierte Technik – es ist eine Qualität der Bewegung: fließend, verbunden, ohne Unterbrechung. Wer das einmal gespürt hat, versteht, warum hawaiianische Massage weltweit als eine der schönsten gilt.
Der magoody Kurs zeigt fließende Massagetechniken – die Grundlage, die man braucht, um Lomi Lomi-ähnliche Bewegungen zu entwickeln. Vom Physiotherapeuten erklärt, für Anfänger gemacht. Das Fundament für jeden Massagestil.
Lomi Lomi lässt sich nicht erzwingen – wer innerlich hektisch bleibt, verliert genau die Qualität, die diese Massageform von allen anderen unterscheidet. Der magoody Kurs legt deshalb von Anfang an Wert auf ruhige, kontrollierte Bewegungsführung und nicht nur auf das Auswendiglernen einzelner Griffe. Wer diese Grundhaltung einmal verinnerlicht hat, überträgt sie mühelos auf fließende Stile wie Lomi Lomi, ganz ohne dafür einen zusätzlichen Kurs kaufen zu müssen. Einmalig 89 €, kein Abo – die Bewegungsqualität, die ihr lernt, bleibt euch für jede Art von Massage erhalten, die ihr in Zukunft ausprobiert.